Die 8 größten Fehler beim ersten Date - und wie du sie vermeidest

Erstes Date mit einem Typen, auf den du echt Bock hast? Diese acht klassischen Patzer können dir die Chance auf ein zweites Treffen vermasseln - müssen sie aber nicht.

justboys-Redaktion

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Du hast endlich einen Typen getroffen, mit dem die Chat-Chemie stimmt, und jetzt steht das erste Date an. Klar bist du nervös - das sind wir alle. Aber ein paar Klassiker können dafür sorgen, dass aus dem ersten Treffen garantiert kein zweites wird. Die gute Nachricht: Die meisten davon lassen sich easy vermeiden, wenn du dir vorher kurz den Kopf sortierst.

Overdressed oder gammeliger Pulli? Beides daneben

Dein Outfit sagt viel darüber aus, wie ernst du das Date nimmst. Heißt nicht, dass du im Smoking aufkreuzen sollst, wenn ihr euch auf ein Bier trefft - im Gegenteil, das wirkt verkrampft und als hättest du keine Ahnung, was angemessen ist. Aber zerrissene Jogginghose und das Shirt, in dem du letzte Nacht geschlafen hast, senden die Botschaft: „War mir eigentlich egal." Such dir was aus, in dem du dich wohlfühlst und das zum Setting passt. Wenn du unsicher bist: lieber eine Spur zu gepflegt als zu schlampig.

Handy auf dem Tisch? Respektlos

Klingt offensichtlich, passiert aber ständig: Das Handy liegt griffbereit auf dem Tisch, vibriert alle paar Minuten, und du checkst „nur kurz" die Nachricht. Oder du scrollst beim Schweigen nervös durch Instagram. Das fühlt sich für dein Gegenüber beschissen an - als wäre alles andere gerade wichtiger als er. Pack das Ding in die Tasche, stell es auf lautlos und lass es da. Wenn du ständig abgelenkt wirkst oder anderen Typen hinterherschaust, signalisierst du: „Ich bin noch auf der Suche nach was Besserem." Auch wenn das nicht stimmt - so kommt es rüber.

Ex-Freund als Dauerthema? Bitte nicht

Egal, ob dein letzter Freund ein Arschloch war oder die große Liebe, von der du immer noch träumst: Beim ersten Date hat er nichts verloren. Wer endlos über den Ex redet - egal in welchem Ton -, zeigt damit, dass er emotional noch nicht frei ist. Dein Date will dich kennenlernen, nicht deinen Expartner. Wenn das Thema „letzte Beziehung" aufkommt, reicht ein kurzer, neutraler Satz. Dann Themenwechsel.

Dauernörgeln killt jede Stimmung

Die Bedienung ist langsam, das Essen nicht so geil, die Musik zu laut, und überhaupt ist alles gerade nervig - kommt dir bekannt vor? Vielleicht bist du tatsächlich gestresst oder einfach ein kritischer Mensch. Aber beim ersten Date wirkt ständiges Meckern unfassbar anstrengend. Niemand will sich vorstellen, mit jemandem zusammen zu sein, der an allem was auszusetzen hat. Versuch, die positiven Seiten zu sehen, oder such dir wenigstens neutrale Themen. Gute Laune ist ansteckend - schlechte leider auch.

Schlechte Manieren fallen sofort auf

Mit vollem Mund reden, die Bedienung anmotzen, rülpsen ohne „Entschuldigung" - klingt wie aus einem Knigge-Ratgeber von 1950, ist aber tatsächlich relevant. Gute Manieren zeigen Respekt, und zwar nicht nur gegenüber deinem Date, sondern auch gegenüber anderen Menschen um euch herum. Wenn du im Restaurant die Kellnerin wie Luft behandelst, fragt sich dein Date zu Recht, wie du ihn behandeln wirst, wenn die Verliebtheit vorbei ist. Und ob er dich jemals seinen Eltern vorstellen könnte, ohne sich zu schämen.

Zu spät kommen: der schlechteste Start

„Bin 15 min später, sorry!" - diese Nachricht hat jeder von uns schon geschickt oder bekommen. Unpünktlichkeit ist inzwischen fast normal geworden, aber beim ersten Date ist sie ein richtig mieses Signal. Dein Date sitzt alleine da, fühlt sich unwohl, fragt sich, ob du überhaupt noch kommst. Und du hast schon vor dem ersten Satz einen schlechten Eindruck hinterlassen. Plan genug Puffer ein - verspätete Bahn, falsche Adresse, was auch immer. Wenn du wirklich nicht pünktlich sein kannst, sag rechtzeitig Bescheid und entschuldige dich anständig, wenn du ankommst. Nicht nur per Message.

Monolog oder Schweigen? Beides unangenehm

Manche Leute reden aus Nervosität ohne Punkt und Komma, andere kriegen kaum ein Wort raus. Beides ist verständlich, aber beides macht ein Date zäh. Wenn du nur Ja-Nein-Fragen stellst („Studierst du?" „Magst du Filme?"), kommt kein Gespräch in Gang. Stell lieber offene Fragen: „Was machst du gerne in deiner Freizeit?" „Wie bist du eigentlich darauf gekommen, XY zu studieren?" Und dann - ganz wichtig - hör tatsächlich zu. Aus den Antworten ergeben sich meistens die nächsten Fragen wie von selbst. Und wenn du merkst, dass du schon zehn Minuten solo redest: Pause machen, zurückfragen.

Nervöse Patzer? Menschlich und oft sogar charmant

Du kippst das Glas um, bleibst mit der Jacke am Stuhl hängen, verhaspelst dich mitten im Satz - typische Nervositäts-Klassiker. Die gute Nachricht: Das ist kein Weltuntergang. Im Gegenteil, solche kleinen Momente machen dich menschlich und nahbar. Viele finden es sogar sympathisch, wenn jemand ein bisschen nervös ist, weil es ehrlich wirkt. Wenn was schiefgeht, lach drüber, mach weiter. Dein Date ist vermutlich genauso aufgeregt wie du. Versuch einfach, du selbst zu sein - nicht perfekt, sondern echt.

Was wirklich zählt: Interesse und Respekt

Unterm Strich laufen die meisten dieser „Fehler" auf dasselbe hinaus: fehlendes Interesse oder fehlender Respekt. Wenn du wirklich Bock hast, den anderen kennenzulernen, zeigst du das automatisch - durch Aufmerksamkeit, durch Fragen, durch Präsenz. Wenn das Interesse nur so mittel ist, merkst du das vielleicht selbst erst beim Date. Und das ist auch okay. Aber wenn du dir unsicher bist, ob es funkt: Gib dem Ganzen eine ehrliche Chance. Erste Dates sind fast immer ein bisschen awkward. Manchmal wird's beim zweiten Mal entspannter - und manchmal weißt du danach sicher, dass es nicht passt. Beides ist in Ordnung.

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