Erinnert ihr euch an „Freier Fall"? Der Film aus dem Jahr 2013 gilt im deutschsprachigen Raum als absoluter Klassiker des queeren Kinos. Die Story rund um die beiden Polizisten Marc (Hanno Koffler) und Kay (Max Riemelt), die sich bei einer Fortbildung heftig ineinander verlieben, hat damals eine ganze Generation von Kinofans berührt und aufgewühlt. Es ging um das schmerzhafte Coming-out in einem extrem konservativen Umfeld, um geheime Blicke und die Zerrissenheit zwischen gesellschaftlichen Erwartungen und der wahren Liebe.
Jetzt, über ein Jahrzehnt später, gibt es brandheiße News für alle, die das Drama geliebt haben (oder es endlich auf ihre Watchlist setzen wollen): Das Meisterwerk bekommt eine völlig neue Fassung!
Warum eine neue Version - und was ändert sich?
Viele Fans hatten jahrelang auf eine Fortsetzung gehofft. Doch statt eines zweiten Teils haben sich die Macher für einen überraschenden Schritt entschieden. Regisseur Stephan Lacant und sein Team haben das originale Filmmaterial noch einmal komplett neu angefasst.
Das Ergebnis ist eine überarbeitete, modernisierte Version, die dem Kultfilm frischen Wind einhaucht. Durch einen neuen Schnitt, optimierten Sound und einen veränderten Fokus in der Erzählweise soll die Liebesgeschichte zwischen Marc und Kay noch intensiver, emotionaler und zeitgemäßer wirken. Es ist also kein billiges Remake, sondern ein Deep Dive in die Story, der die tiefen Konflikte der beiden Hauptfiguren noch spürbarer macht.
Hanno Koffler und Max Riemelt wieder vereint
Für das Projekt standen die beiden Hauptdarsteller Hanno Koffler und Max Riemelt wieder gemeinsam im Rampenlicht - dieses Mal unter anderem, um die Werbetrommel für das Release zu rühren. Die Chemie zwischen den beiden ist nach wie vor spürbar, und es ist ein echtes Highlight für die Community, die beiden Schauspieler wieder Seite an Seite zu sehen.
Für queere Jugendliche, die den Film vielleicht noch gar nicht kennen, ist diese neue Fassung die perfekte Gelegenheit, in ein Stück wichtige deutsche LGBTQIA+ - Filmgeschichte einzutauchen. Der Film zeigt ungeschönt, wie hart der Kampf um die eigene Identität sein kann, feiert aber gleichzeitig die unaufhaltsame Kraft der Gefühle.
