Sex unter Kumpels: Geile Erfahrung oder das Ende der Freundschaft?

Netflix-Abend mit dem besten Freund, plötzlich wird gekuschelt und die Stimmung kippt: Ihr wollt Sex. Aber kann das zwischen zwei Jungs gutgehen oder macht es am Ende alles kompliziert? Wir zeigen dir die Vor- und Nachteile.

Redaktion

4 Min Lesezeit

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Sex mit dem besten Freund. Kann das gutgehen?

Ein ganz normaler Abend bei dir. Dein bester Kumpel pennt mal wieder auf deiner Couch oder bei dir im Bett. Ihr zieht euch einen Film rein, quatscht über Gott und die Welt. Doch plötzlich merkst du, dass die Stimmung umschlägt. Irgendwie liegt da was Prickelndes in der Luft.

Ihr rückt näher zusammen, fangt an zu kuscheln. Und auf einmal schießt dir der Gedanke durch den Kopf: Ich will ihn jetzt berühren, streicheln, spüren. Aus dem Moment wird ein heftiger Drang nach mehr. Ihr wollt miteinander ins Bett! Das Ganze kann verdammt schnell gehen. Die Gefühle überrollen dich komplett und du steckst mitten in einer Situation, die du so noch nie mit ihm hattest. Ohne Vorwarnung. Was machst du jetzt? Lässt du dich einfach darauf ein?

Hetero-Jungs: Nach ein paar Bier stehen sie manchmal doch auf Kerle

Jeder von uns kennt diesen Gedanken: Wie wäre es wohl, mal was mit dem knackigen Kumpel zu starten, der eigentlich auf Mädels steht? Aber mit jemandem im Bett landen, den du schon ewig kennst? Kann das klappen? Läuft die Freundschaft danach normal weiter oder bricht alles auseinander? Wenn der beste Freund plötzlich zum Sexpartner wird, gehen einem tausend Fragen durch den Kopf.

Die Vorteile Klar, im ersten Moment klingt es perfekt: Warum nicht den Typen, den man sowieso über alles schätzt, mal so richtig verwöhnen, küssen und heißen Sex mit ihm haben? Ihr kennt euch in- und auswendig und vertraut euch blind. Es ist eben kein anonymer One-Night-Stand mit einem Fremden aus dem Club. Ihr müsst euch nicht erst mühsam kennenlernen. Und verliebt bist du ja nicht in ihn, du magst ihn einfach nur mega gerne als Kumpel. Also wo ist das Problem? Erst entspannt was essen gehen, einen Film schauen, eine wilde Nacht miteinander verbringen und am nächsten Morgen zusammen frühstücken. Wenn beide Seiten das ganz locker sehen, nur die Freundschaft im Vordergrund steht und keiner Gefühle entwickelt, kann das eine richtig gute Zeit werden.

Aber die Medaille hat eben auch eine Kehrseite...

Die Gefahr: Man trifft sich irgendwann nur noch für das Eine Die Nachteile

Genauso schnell, wie die Klamotten vom Leib sind, kann auch alles zwischen euch kompliziert werden. Oft passiert es nämlich, dass die Freundschaft plötzlich nur noch auf den Sex reduziert wird. Ihr trefft euch fast nur noch für Nummern zwischendurch, weil es ja so schön unkompliziert ist. Das normale Kumpelding bleibt dabei voll auf der Strecke. Ihr mutiert zum reinen Sexdate. Manchmal schleicht sich auch das Gefühl ein, man müsste mit dem anderen schlafen, nur damit er glücklich ist, weil er eben der beste Freund ist. Diese Grenze im Kopf sauber zu ziehen und die Emotionen im Griff zu behalten, ist für die meisten Jungs verdammt hart.

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Die klare Trennung zwischen Kumpel und Lover verschwimmt total. Danach einfach so zu tun, als wäre absolut nichts gewesen, ist im Alltag fast unmöglich. Es sei denn, ihr seid absolute Meister im Verdrängen und blendet die Nacht komplett aus.

Und was jetzt?

Am Ende kommt es ganz darauf an, wie ihr tickt und ob die Kiste spontan oder geplant passiert. Wenn ihr euch absolut sicher seid, dass danach keiner von euch beiden ein Problem mit der Sache hat, dann steht eurem Spaß absolut nichts im Weg. Habt ihr dagegen auch nur die kleinsten Zweifel, wie ihr euch am nächsten Tag in die Augen schauen sollt? Dann lasst lieber die Finger voneinander. Genießt einfach eure geniale Freundschaft, denn die ist am Ende tausendmal mehr wert als schneller Sex.

Falls es schon passiert ist und ihr jetzt voll in der Klemme steckt, hilft nur eins: Reden. Setzt euch zusammen und klärt die Fronten. Sprecht offen darüber, was dieser Sex für euch verändert hat und wie wichtig euch die Freundschaft ist. Nur so könnt ihr das Erlebte abhaken und wieder normal miteinander abhängen. Zu einer echten Freundschaft gehört eben meistens auch, dass man abseits von Kumpel-Umarmungen auf Körperlichkeiten verzichtet. Wenn die Freundschaft stark genug ist, fällt das auch gar nicht schwer. Sex mit Freunden ist eben eine ganz andere Hausnummer als eine Tinder-Sache, weil verdammt viel auf dem Spiel steht. Für die einen gilt: Sex und Kumpels kann ich perfekt trennen, also warum nicht? Und für die anderen bleibt klar: Freundschaft ist Freundschaft und Sex bleibt Sex!

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