Der ultimative Kondom Ratgeber: Größe, Mythen und die richtige Anwendung

Gummi drüber und fertig? Ganz so einfach ist es leider nicht! In unserem großen Kondom-Ratgeber zeigen wir dir, wie du die perfekte Größe für dich findest, welches Gleitgel beim Analsex wirklich sicher ist und welche fiesen Fehler du beim Überziehen unbedingt vermeiden solltest.

Redaktion

13 Min Lesezeit

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© justboys.net

Selbst wenn du verantwortungsvoll zum Kondom greifst, bietet es nur beim absolut richtigen Gebrauch einen echten Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten. Wir zeigen dir in unserem großen justboys Ratgeber, welche fiesen Fehler im Eifer des Gefechts passieren können, wie du sie vermeidest und welche Kondome wirklich die richtigen für Analsex sind.

Viele Jungs nehmen Safer Sex im ersten Moment als Sex minderer Qualität wahr. Es wird häufig beklagt, dass der Sex mit einem Gummi weniger intensiv sei, weil der direkte Hautkontakt am Penis fehlt. Dabei ist gerade beim Analsex unter Typen ein umfassender und sicherer Schutz gegen HIV und andere Krankheiten absolut notwendig.

Darum geht es in unserem Kondom Ratgeber:

Das extrem hohe Infektionsrisiko beim Analverkehr

Analsex unter Jungs wird medizinisch allgemein als eine Sexualpraktik angesehen, mit der ein sehr hohes Infektionsrisiko einhergeht. Durch die oft heftige Penetration kommt es im Darm schnell zu winzig kleinen Verletzungen. Aus diesen Mikrorissen tritt Blut aus, das dann direkt mit dem Penis des aktiven Partners in Kontakt kommt. Durch genau diesen Kontakt können viele gefährliche Geschlechtskrankheiten sofort übertragen werden.

Die besten Kondome für den Analverkehr

Die Hersteller haben speziell für den Analverkehr besonders starke Kondome mit einer erhöhten Wanddicke von etwa 0,1 Millimetern entwickelt. Diese Varianten halten den starken Belastungen und der Reibung dieser Sexualpraktik deutlich besser stand. Denn gerade beim Analverkehr ist ein umfassender Schutz zwingend notwendig. Wie schon erwähnt, kommt es durch die Penetration schnell zu kleinen Verletzungen im Darm, aus denen Blut austritt, das dann mit dem Penis des aktiven Partners in Kontakt kommt. So können viele Geschlechtskrankheiten wie HIV und Aids rasend schnell übertragen werden.

Das richtige Gleitgel für Analverkehr

Am besten benutzt du beim Analverkehr immer ein hochwertiges Gleitmittel, das vom Hersteller ausdrücklich für die Verwendung mit Kondomen empfohlen wird. Es gibt mittlerweile auch speziell für Analsex entwickelte Gele, die mit speziellen Wirkstoffen die Entspannung und leichte Dehnung des Analmuskels unterstützen. Auf gar keinen Fall solltest du jemals Substanzen auf Fettbasis wie Vaseline, Babyöl oder ganz normale Margarine als Gleitmittel verwenden. Fett greift das Latex sofort an, zerstört das Kondom innerhalb von Minuten und erhöht so die Gefahr einer tödlichen Infektion extrem.

Diese Kondome eignen sich besonders gut für Analsex:

  • Durex Perfect Glide Kondome: Extra feucht und mit deutlich dickerer Wandstärke für maximale Sicherheit.
  • GoSpring GoLonger: Extra reißfeste Kondome für intensiven Sex.
  • Billy Boy Sicheres Gefühl Kondome: Mit etwas mehr Wandstärke für ein besseres Sicherheitsgefühl.

Die absolut richtige Anwendung

Nur, wenn ein Kondom auch wirklich richtig angewandt wird, kann das Risiko einer Ansteckung mit dem HI Virus oder anderen sexuell übertragbaren Geschlechtskrankheiten wie Chlamydien, Syphilis und Tripper deutlich reduziert werden. Einen absolut hundertprozentigen Schutz kann aber leider gar kein Verhütungsmittel der Welt garantieren. Deshalb gibt es ein paar wichtige goldene Regeln zu beachten, wenn man die Ansteckungsgefahr bei Dates möglichst klein halten möchte.

Die allermeisten Pannen im Bett sind simple Anwendungsfehler, die meistens aus purer Unwissenheit passieren. Damit die schönste Nebensache der Welt nicht in einem absoluten Fiasko endet, geben wir dir hier wissenswerte Tipps rund ums Kondom. Denn eines ist klar: Aids und HIV sind auch heute noch immer nicht komplett heilbar.

Zu wenig Platz im Reservoir

Ganz an der Spitze des Kondoms befindet sich das sogenannte Reservoir. Das ist der Platz für dein Sperma, nachdem du gekommen bist. Es ist absolut wichtig, dass du beim Abrollen dieses Reservoir mit deinem Daumen und Zeigefinger fest zudrückst, damit keine Luft darin eingeschlossen wird. Sonst kann es im Gummi beim Höhepunkt ganz schön eng werden. Im aller schlimmsten Fall hält das kleine Reservoir dem Druck des Spermas dann nicht stand und platzt einfach.

Unbedingt auf das Verfallsdatum achten

Gummis haben genau wie Medikamente aus der Apotheke oder Lebensmittel aus dem Supermarkt ein festes Mindesthaltbarkeitsdatum. Die Hersteller sind sogar gesetzlich dazu verpflichtet, ein klares Verfallsdatum auf der kleinen Verpackungsfolie anzugeben. Normalerweise halten originalverpackte Kondome etwa vier Jahre. Danach solltest du sie auf gar keinen Fall mehr nutzen, egal wie teuer sie waren. Das Material kann dann nämlich porös werden und mitten beim Sex kaputt gehen.

Die Kondome immer kühl und trocken lagern

Kondome sollten immer kühl, trocken, komplett reibungsfrei und gut geschützt vor direkter Hitzeeinstrahlung wie beispielsweise einer Fensterbank oder einem heißen Heizkörper aufbewahrt werden. Wird dies im Alltag beachtet, sind Kondome in der Regel viele Jahre lang sicher anwendbar.

Kondome niemals in der Hosentasche aufbewahren

Es ist für uns Jungs natürlich immer gut, sicherheitshalber Gummis dabei zu haben, wenn man ausgeht. Trotzdem haben sie im Geldbeutel oder lose in der Hosentasche absolut nichts verloren. Der ständige Druck beim Sitzen beschädigt das Latex, das Gummi wird porös und kann später schnell reißen. Auch harte Münzen oder der spitze Haustürschlüssel können das Kondom in der Tasche unbemerkt beschädigen. Am sichersten eignen sich für den Transport kleine Aufbewahrungsboxen aus Blech oder Plastik, die bequem und sicher in jede Hosentasche passen.

Vorsicht beim Liebesspiel im Wasser

Kondome können grundsätzlich auch beim Sex unter der heißen Dusche, in der Badewanne, im offenen Meer oder im Hotel Pool verwendet werden. Nach einer gewissen Zeit im nassen Element beeinflusst das Wasser jedoch die wichtigen Qualitätswerte des Materials. Das Latex wird langsam porös und somit ist die absolute Sicherheit des Kondoms nicht mehr gewährleistet. Außerdem beeinflussen starkes Salzwasser, aggressives Chlor und ölhaltige Badezusätze die Reißfestigkeit des Kondoms enorm.

Das völlig falsche Gleitgel

Finger weg von Bodylotion, Massageöl und ölhaltigen Cremes beim Sex mit Gummi! Ölhaltige Gleitmittel wie das klassische Babyöl, Vaseline oder auch eine normale Bodylotion greifen das Latex an und können das Kondom zerstören. Deshalb ist es extrem wichtig, die kleinen Angaben auf der Verpackung immer sorgfältig zu lesen. Nutze wirklich nur Gleitmittel, die ausdrücklich für die Verwendung mit Latex Kondomen geeignet sind.

Siegelfolie beschädigt? Sofort entsorgen!

Schon beim ersten Öffnen des kleinen Siegelbriefchens lauert die allererste Hürde. Das Briefchen sollte immer ganz vorsichtig an den markierten Zackenkanten aufgerissen werden. Harter Schmuck, spitze Fingernägel oder andere scharfkantige Gegenstände können das feine Kondom beschädigen, auch hier ist also Vorsicht geboten. Reiß es niemals mit den Zähnen auf! Wenn du das Gefühl hast, dass das Kondom beim Öffnen auch nur minimal beschädigt worden ist, dann schmeiß es besser sofort in den Mülleimer und nimm einfach ein neues.

Niemals zwei Kondome übereinander ziehen

Dieser Mythos hält sich leider hartnäckig. Ein einzelnes Kondom bietet bei der richtigen Anwendung absolut ausreichend Schutz. Werden aus vermeintlicher Vorsicht zwei Kondome gleichzeitig übergestreift, besteht durch die massive Reibung der beiden Latexschichten die extrem hohe Gefahr, dass die Kondome abrutschen oder komplett zerreißen.

Kondome und Oralverkehr

Auch beim Oralsex unter Jungs kann infektiöse Samenflüssigkeit in den Mund gelangen. Auch auf diese Art können Krankheitserreger wie Tripper leicht übertragen werden. Deswegen ist es auch beim Blasen durchaus sinnvoll, ein Kondom zu verwenden, besonders wenn man den Status des Partners nicht sicher kennt. Aber Obacht: Spitze Zähne oder Zungenpiercings können das Kondom sehr schnell beschädigen.

Was tun, wenn das Kondom abgerutscht ist?

Das Kondom kann während dem Sex abrutschen, wenn es vorher nicht weit genug abgerollt wurde oder der Penis zwischendurch zu früh erschlafft. Auch die richtige Größe ist hier absolut entscheidend. Zu große Kondome können extrem leicht abrutschen und zu kleine können durch die starke Spannung reißen. In solchen panischen Fällen muss so schnell wie möglich ein Arzt oder am Wochenende ein ärztlicher Notdienst im Krankenhaus aufgesucht werden, um über eine PEP (Postexpositionsprophylaxe) gegen HIV zu sprechen. Das gilt ebenso, wenn ein Kondom komplett gerissen ist.

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Die absolut richtige Kondom Größe finden

Bei Kondomen kommt es wirklich auf die exakte Größe an. Ist das Gummi zu groß, kann es im Eifer des Gefechts leicht abrutschen. Wenn es zu eng ist, kann das beim Tragen wehtun und der Spaß ist viel schneller vorbei, als dir lieb ist. Zu kleine Kondome lassen sich außerdem meistens nur sehr schwer überziehen. Die Standardgummis in der Drogerie sind in etwa 17 Zentimeter lang und unten etwa fünf Zentimeter breit.

Wem das nicht reicht, für den gibt es spezielle XXL Kondome. Wer eher eine Nummer kleiner und enger braucht, für den gibt es natürlich auch kleine Gummis. Weil sich diese oft schwer verkaufen lassen, heißen sie meistens etwas cooler, wie etwa "Perfect Fit". Weil die Auswahl im Regal an Kondomen mittlerweile so riesig ist, solltest du zu Hause einfach mal verschiedene Größen ganz in Ruhe ausprobieren.

Die Marke My.Size zum Beispiel bietet Kondome für jede erdenkliche Größe an, es sind insgesamt sieben verschiedene Varianten. Dort findest du für jede Penisgröße das absolut perfekt sitzende Kondom. Wenn du dir noch unsicher bist: Ben von Jungsfragen gibt dir auf seinem YouTube Kanal super Tipps, wie du deinen Penis richtig ausmisst, um die perfekte Größe zu finden!

Das sind die üblichen Standard Maße im Handel:

  • Kleinere Kondome: Die Breite liegt etwa bei 47 mm oder auch 49 mm.
  • Mittlere Kondome: Die Breite liegt etwa bei 52 mm oder auch 54 mm.
  • Größere Kondome: Die Breite liegt etwa bei 55 mm oder auch 57 mm.

Als Faustregel gilt: Ein Kondom sollte zwischen 10 bis 25 Prozent kleiner sein als dein eigentlicher Penisumfang, damit der hauchdünne und hochelastische Latexfilm leicht gedehnt wird und sich wie eine zweite, sichere Haut eng an den Penis schmiegt.

Wenn die Standard Kondome für Jugendliche zu groß sind

Vielen jungen Jungs in unserer Community passen die Standard Kondome aus der Drogerie einfach noch nicht perfekt. Für etwa jeden vierten Jugendlichen zwischen 13 und 17 Jahren sind diese Kondome noch zu groß geschnitten. Dabei besteht beim Sex die extreme Gefahr, dass sie völlig unbemerkt abrutschen können und somit absolut kein Schutz mehr vorhanden ist. Damit sie wirklich gut sitzen, kommt es beim Umfang auf jeden einzelnen Millimeter an.

Viele Kondomhersteller bieten deshalb ein Kondom speziell für Jugendliche an. Es ist etwas schmaler als die herkömmlichen Standard Kondome und sorgt für einen bombensicheren Sitz bei allen Jungs, die körperlich vielleicht noch nicht ganz ausgewachsen sind. Mit einer Breite von 49 mm an der schmalsten Stelle, gegenüber 52 mm bei normalen Standardkondomen, hat es den Penis beim Sex immer fest im Griff.

Kondome gegen vorzeitigen Samenerguss

Du hast das nervige Problem, dass du beim Sex viel zu schnell kommst und der Spaß gleich vorbei ist? Auch dafür gibt es spezielle Kondome, die dir aktiv dabei helfen, den eigenen Höhepunkt noch etwas hinauszuzögern. In der Kondomspitze dieser Gummis ist meistens ein fünfprozentiges benzocainhaltiges Gel enthalten, das die empfindliche Eichel des Penis leicht betäubt. Die komplette Wirkung dieses Gels setzt nach ein paar Minuten ein und hält dann entspannte 10 bis 30 Minuten an.

Wir können dir für dieses Problem diese Kondome mit benzocainhaltigem Gel sehr empfehlen:

  • Durex Performa aktverlängernde Kondome

Die Alternative: Kondome ohne Latex

Die allermeisten Kondome auf dem Markt bestehen aus einer extrem belastbaren und sehr dünnen Naturlatexschicht. Da Latex in seltenen Fällen bei manchen Menschen jedoch auch starke Kontaktallergien auslösen kann, gibt es mittlerweile sehr gute Alternativen aus Polyurethan. Das ist ein spezieller Kunststoff, der extrem reißfest ist und praktisch absolut keine Allergien auslöst.

Diese sicheren latexfreien Kondome können wir euch empfehlen:

  • Durex Natural Feeling Kondome
  • Billy Boy SKYN latexfrei

Kondome im Sommer und bei extremer Hitze

Zu viel Wärme vertragen klassische Kondome leider nur sehr begrenzt. Durch starke Hitze und direkte UV Strahlen der Sonne können Kondome porös und durchlässig werden. Das heißt konkret, eine Aufbewahrung über einen längeren Zeitraum im heißen Handschuhfach eines Autos oder im Sommer direkt auf der Fensterbank kann die Lagerfähigkeit massiv verringern. Die kritische Grenze für das Material ist hier bei etwa 65 Grad Celsius erreicht. Normale Sommertemperaturen von etwa 30 Grad Celsius beeinflussen die feine Struktur der Kondome hingegen nicht, denn beim körperlichen Sex herrscht im Körper ja eine ganz ähnliche Hitze.

Gehören Kondome in den Kühlschrank oder ins Gefrierfach?

Eine kühle Lagerung im Kühlschrank bietet dem Latex weder Vor noch Nachteile. Eine Aufbewahrung im eiskalten Gefrierfach sollte allerdings zwingend vermieden werden. Unter extremen Minustemperaturen kann die Sicherheit, vor allem bei Kondomen ohne zusätzliches Gleitgel, nicht mehr hundertprozentig gewährleistet werden. Gleitgelbeschichtete Kondome vertragen die extreme Kälte aufgrund ihrer weichen Silikonbeschichtung zwar etwas besser als komplett trockene Kondome, dennoch sollte das Eisfach für deine Verhüterlis absolut tabu sein.

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Die Schritt für Schritt Anleitung zur Kondom Anwendung

Kondome sollten immer griffbereit am Bett oder im Rucksack liegen. Damit gibt es im entscheidenden Moment absolut keinen Stress, wenn der richtige Zeitpunkt für Sex gekommen ist. Wenn du dir das Ganze lieber visuell erklären lässt: Ben von Jungsfragen gibt dir in seinen Videos extrem hilfreiche Schritt für Schritt Anleitungen, wie du ein Kondom richtig und sicher benutzt.

  1. Die Kondomverpackung ganz vorsichtig an der Kante aufreißen. Vorsicht: Benutze keine scharfen Gegenstände oder die Zähne, die das Kondom beschädigen könnten. Auch spitze Fingernägel können beim Aufreißen der kleinen Verpackung die hauchdünne Latexhaut verletzen.
  2. Das kleine Reservoir an der Spitze des Kondoms zwischen Daumen und Zeigefinger fest zusammen drücken, damit absolut keine Luft darin zurückbleibt.
  3. Mit deiner anderen Hand oder der Hand deines Partners die Vorhaut komplett zurückziehen.
  4. Das Kondom nun vollständig über den steifen Penis abrollen, sonst kann es im schlimmsten Fall später abrutschen oder reißen.

Das Gummi falsch herum aufgesetzt?

Bei einer reinen Fifty Fifty Chance im dunklen Schlafzimmer kommt es schon einmal vor, dass du das Kondom im ersten Versuch falsch herum auf deinem Penis abrollen willst. Wenn genau das passiert, solltest du das Kondom danach nicht einfach umdrehen und weiterverwenden. Es könnte durch die kurze Berührung bereits mit infektiöser Samenflüssigkeit oder Lusttropfen in Kontakt gekommen sein. Schmeiß dieses Kondom direkt in den Mülleimer und nimm lieber ein frisches neues, das ist wesentlich sicherer.

Ein einfacher Trick: Die schnelle Puste Probe. Pustest du vor dem Aufsetzen ein ganz kleines bisschen Luft ins Kondom, siehst du an der Form sofort, in welche Richtung du es richtig abrollen kannst.

Was passiert nach dem Sex?

Direkt nach dem Samenerguss ziehst du das Kondom einfach vorsichtig aus dem Partner heraus, noch bevor dein Penis wieder komplett erschlafft ist. Beim langsamen Herausziehen hältst du das Kondom am besten fest am Gliedansatz mit den Fingern fest, damit es in der Hitze des Gefechts nicht doch noch abrutscht und im Partner stecken bleibt.

Die richtige Entsorgung

Wenn du das benutzte Kondom sicher entsorgen möchtest, dann wirf es bitte nur in den Mülleimer. Gebrauchte Kondome gehören auf gar keinen Fall in die Toilette, da sie die Rohre verstopfen können und schlecht für die Umwelt sind. Und ganz wichtig danach: Das gründliche Händewaschen nicht vergessen.

Mach den offiziellen Safer Sex Check

Auf der offiziellen Webseite der BZgA erfährst du mit dem interaktiven Safer-Sex-Check, wie genau du dich vor HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen schützen kannst, und das ganz persönlich und individuell auf dich und dein eigenes Liebesleben zugeschnitten.

Viele Jungs finden es peinlich, Gummis zu kaufen

Fast jedem fünften jungen Deutschen zwischen 18 und 30 Jahren ist es an der Kasse immer noch unangenehm, neben der normalen Zahnpasta und dem Shampoo auch noch eine Packung Gummis in der Drogerie aufs Band zu legen. Das hat eine große repräsentative Umfrage klar ergeben. Überraschend dabei ist, dass sich die Jüngeren noch viel mehr dafür schämen als die Älteren.

Wer es wegen der Angst vor Blicken einfach absolut nicht schafft, Gummis selbst im Laden zu kaufen, der kann sie sich heute auch ganz bequem und diskret im Internet bestellen. Bestell sie am besten bei großen Online Shops wie etwa Amazon. Die Pakete kommen neutral verpackt an und das ist am unauffälligsten. So bekommen weder deine Nachbarn noch deine Eltern etwas davon mit, wenn du dir wieder eine Großpackung Kondome für das Wochenende kaufst. Außerdem bieten auch viele lokale Jugendzentren, Aidshilfen oder Gesundheitsämter absolut kostenlos Kondome für Jugendliche an.
Weitere Quellen: Durex/Presse, BZgA

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